Identität, supervenienz und reduktive erklärbarkeit –worum geht es beim eigenschaftsphysikalismus?
| Abstract | Bekanntlich gehört Joseph Levines Argument der Erklärungslücke zu den meist diskutierten Argumenten in der Philosophie des Geistes. Und bekanntlich geht es bei diesem Argument in erster Linie um das sogenannte Qualia-Problem – das Problem, wie sich phänomenale Zustände in ein naturwissenschaftliches Weltbild integrieren lassen. Tatsächlich gibt es an Levines Argument aber einen zweiten Aspekt, der ebenfalls äußerst interessant ist. Implizit geht es nämlich auch um die Frage, was es eigentlich heißt, ein Eigenschaftsphysikalist zu sein. Auf den ersten Blick wird das gar nicht deutlich; denn Levine scheint sich einfach auf die Identitätstheorie von Place und Smart festzulegen. Doch das ist bestenfalls die Hälfte der Wahrheit. Tatsächlich entwickelt Levine nämlich Kriterien für die Wahrheit von Eigen- schaftsidentitätsaussagen, die, wie sich herausgestellt hat, keinesfalls selbstverständlich sind. Schauen wir uns Levines Argument daraufhin noch einmal an. In dem Aufsatz „Materialism and Qualia: The Explanatory Gap“ (1983) geht Levine von den beiden Aussagen aus (1) Schmerz ist identisch mit dem Feuern von C-Fasern und.. | |||||||||
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Benedikt Paul Göcke & Margit Wasmaier-Sailer (eds.) (2011). Idealismus Und Natürliche Theologie. Verlag Karl Alber.
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Werner Strube (1981). Ist Die Sprachanalytische Philosophie Einzelsprachlich Relativ? Journal for General Philosophy of Science 12 (2):303-321.
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Stephan Hartmann (2005). Transdisziplinarität – Eine Herausforderung für Die Wissenschaftstheorie. In Gereon Wolters & Martin Carrier (eds.), Homo Sapiens und Homo Faber. de Gruyter.
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