Husserl's notion of noema

Journal of Philosophy 66 (20):680-687 (1969)
Abstract
Darstellung des Noema in 12 Thesen.\nverwendete Textstellen: Ideen 1: S. 203, 22-23; S. 204, 20-21; S. 357, 19-20: Handlungen sind zielgerichtet. Dabei bedarf eines keines physischen Objekts. Husserl setzt and diese Stelle das Noema. Somit wird auch zielgerichtetes Handeln aufgrund einer Halluzination m{ö}glich, Zielgerichtet zu sein bedeutet ein Noema zu haben.\n1. Follesdal´sche These: Noema ist eine intensionale Entit{ä}t, eine Generalisierung des Begriffs Sinn/Bedeutung.\n2. These: Das Noema hat zwei Bestandteile, a) der noematische Sinn, der allen thetischen Handlungen (erinnern, sich vorstellen usw.) gem{ä}{ß} desselben Objekts mit denselben Eigenschaften in derselben Gerichtetheit gemeinsam ist und b) die Gegebenheitsweise (hat auch Sinncharakter), die sich unterscheidet in Handlungen mit verschiedenem thetischen Charakter.\n3. These: Der noematische Sinn ergibt sich aus der Art und Weise, wie Bewu{ß}tsein zum Objekt in Relation steht.\n!! 4. These: Das Noema einer Handlung ist nicht das Objekt dieser Handlung\n5. These: Das Objekt einer Handlung ist eine Funktion des noematischen Sinns, d.h. mit einem bestimmten Noema kann nur ein Objekt korrespondieren.\n6. These: Jedoch k{ö}nnen mit einem bestimmten Objekt verschiedene Noemata korrespondieren. (z.B. kann ein Objekt das Ziel verschiedener thetischer Handlunge sein, etwa erinnern, wahrnehmen, daher:)\n6. These a): Mit einem bestimmten Objekt korrespondieren verschiedene noematische Sinne.\n7. These: Jede Handlung besteht aus nur einem Noema. Sie wird durch dieses Noema charakterisiert. (Umgekehrt trifft dies nicht zu.)\n8. These: Noemata sind abstrakte Entit{ä}ten. (Sinne sind nicht real. Sie sind bezogen auf Handlungen in tempor{ä}ren Intervallen.)\n9. These: Noemata werden nicht durch unsere Sinnesorgane wahrgenommen.\n10. These: Noemata gelangen durch ph{ä}nomenologische Reflektion ins Bewu{ß}tsein.\n11. These: Eine ph{ä}nomenologische Reflektion kann iterativ geschehen (ann{ä}herungsweise; in Schritte gegliedert). Dies ist so, weil schon die Korrespondenz zwischen Sinn und Objekt wieder ein Objekt ergibt. Es folgt ein unendlicher Regress.\nPhysische Objekte sind transzendent in dem Sinne, dass sie unendlich viele Noemata haben. Sinn kann sie nie ersch{ö}pfend erfassen.\nNoemata k{ö}nnen andererseits ein physisches Objekt repr{ä}sentieren in der Form, dass mehr intendiert wird als gesehen wird. So denkt man sich etwa bei einem Stuhl, von dem man nur zwei Beine sieht, die beiden {ü}brigen hinzu.\n12. These: Diese Muster der Vorherbestimmung bilden zusammen mit den Gegebenheitsweisen das Noema (s. These 2)
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