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- Brandon C. Look (2006). Some Remarks on the Ontological Arguments of Leibniz and Gödel. In Herbert Breger (ed.), Einheit in der Vielheit: Akten des VIII. Leibniz Kongresses. Hartmann.
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In der aktuellen Diskussion werden die Begriffe "Vernunft" und "Rationalität" in Frage gestellt. Mit der "Rationalität" einer Handlung, einer Haltung oder einer Organisation bezeichnet man im Allgemeinen den Erfolg bei der Verwirklichung eines bestimmten Zweckes. Die "instrumentale Rationalität" als Grundlage einer Ethik, für die das Nachdenken über den Wert der Zwecke ohne Belang ist, wurde seit jeher heftig kritisiert. Kant verwendet das Wort "rational" in Bezug auf die Bestimmungsgründe des Willens. Nach Kant sind die Bestimmungsgründe des Willens entweder „subjektiv und empirisch" oder „objektiv und rational". Wenn der Wille "rational" bestimmt wird, so hat dies zur Folge, dass die Personen andere Personen nicht nur als Mittel, sondern auch als Zweck behandeln. Also in der Kantische Ethik weist das Wort "rational" auf ein Wesen hin, das selbst ein Zweck ist und deshalb als solcher behandelt werden soll. Schließlich bedeutet in der Kantischen Ethik das Wort "rational" eine "Rationalität" der Zwecke.
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Charles Darwin und seine Erben wendeten die Theorie der Evolution biologischer Arten auch auf Kultur an. Kultur evolviere wie die Natur auf Darwinistische Weise. Die sog. Memtheorie, vertreten von verschiedenen Autoren auf der Basis des Darwinistischen Genselektionismus, ist eine Spielart einer solchen analogen Anwendung. Dieser Artikel kritisiert drei zentrale Aussagen der Memtheorie: (i) dass es Einheiten der Kultur – Meme – gibt, die analog zu Genen zu verstehen sind, (ii) dass Meme, in Analogie zu Genen, Replikatoren sind, und (iii) dass Meme als Einheiten der kulturellen Selektion auf die gleiche Art wie Gene 'egoistisch' sein können. Nach einer Einführung in die Memtheorie in Teil 1, werden diese drei Thesen in Teil 2 als entweder falsch oder trivial entlarvt. Dieser kritische Teil soll vor allem zeigen, dass die Memtheorie keine 'gefährliche Idee' ist, die das bisher in den Geistes- Kultur- und Sozialwissenschaften tradierte Verständnis von Geist und Kultur herausfordern kann. Im Gegenteil, im besten Fall re-formuliert die Memtheorie lediglich Bekanntes in evolutionärer Sprache und ist in diesem Sinne trivial. In Teil 3 wird die Perspektive gewechselt: Nicht mehr der Gehalt, sondern die Funktion der Memtheorie, v.a. im Kontext interdisziplinärer Verständigung, soll betrachtet werden. Denn trotz der Kritik der drei Kernthesen kann die Memtheorie eine kommunikative und somit produktive Rolle zwischen den 'zwei Kulturen' der Wissenschaften spielen.
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In "Remarks on the Foundations of Mathematics" Wittgenstein discusses an argument that goes from Gödel’s incompleteness result to the conclusion that some truths of mathematics are unprovable. Wittgenstein takes issue with this argument. Wittgenstein’s remarks in this connection have received very negative reaction from some very prominent people, for example, Gödel and Dummett. The paper is a defense of what Wittgenstein has to say about the argument in question.
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Kurt Gödel’s version of the ontological argument was shown by J. Howard Sobel to be defective, but some plausible modifications in the argument result in a version which is immune to Sobel’s objection. A definition is suggested which permits the proof of some of Godel’s axioms.
Wenn hier Fechners Philosophie als „wissenschaftlich-philosophische Weltauffassung“ bezeichnet wird, dann soll damit gesagt werden, dass Fechner mit seiner Philosophie einen wissenschaftlichen Anspruch verfolgt hat und dass sie tatsächlich auf einem weltanschauungsfreien Fundament ruht. Ich möchte sogar so weit gehen zu behaupten, dass Fechner damit zur Tradition der „wissenschaftlichen Philosophie“ des 19. Jahrhunderts zu rechnen ist, deren folgenreichstes späteres Produkt im 20. Jahrhundert der logische Empirismus darstellt. Der „Wiener Kreis“ als die bekannteste Schule dieser Tradition bediente sich (in seinem Manifest von 1929) des Ausdrucks „Wissenschaftliche Weltauffassung“, um sich von allen spekulativen Weltanschauungen abzugrenzen.
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Some earlier remarks Michael Dummett made on Gödel’s theorem have recently inspired attempts to formulate an alternative to the standard demonstration of the truth of the Gödel sentence. The idea underlying the non-standard approach is to treat the Gödel sentence as an ordinary arithmetical one. But the Gödel sentence is of a very specific nature. Consequently, the non-standard arguments are conceptually mistaken. In this paper, both the faulty arguments themselves and the general reasons underlying their failure are analysed. The analysis reveals the true nature of the epistemological relation between the Gödel sentence and its numerical instances.
This paper discusses recent work on higher-order ontological arguments, including work on arguments due to Gödel, Maydole and Pruss. After setting out a range of these arguments, the paper seeks to highlight the principal difficulties that these kinds of arguments confront. One important aim of the paper is to cast light on Gödel's ontological argument by way of an examination of a range of related higher-order arguments.
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Die Einwände, die sich hinsichtlich der Weltprobleme gegen die Philosophie richten, sind vor allem, dass sie in ihrer Ausrichtung auf die eigenen Themen die Gegenwartsprobleme nicht zur Kenntnis nimmt, oder dass ihre Begrifflichkeit zu abstrakt ist, um der Komplexität der Wirklichkeit zu genügen. Aus diesen Gründen wird von der Philosophie ein Realitätsbezug und der Kontakt mit der Gegenwart gefordert, um zur Lösung der Weltprobleme beizutragen. Im Unterschied zu diesen Einwänden behandelt der Beitrag die Frage, ob die Philosophie selbst als ein Weltproblem beurteilt werden kann. Hierfür scheinen drei Grundannahmen erforderlich zu sein: 1. der "Motor" der gegenwärtigen Globalisierungsprozesse ist die westliche Kultur, die sowohl auf den modernen Naturwissenschaften als auch auf der Idee der Menschenrechte gegründet ist. Sie erzeugt zum einen durch ihre Dynamik Probleme als Weltprobleme und definiert zum anderen, was als Weltproblem zu betrachten ist. - 2. Die Philosophie ist das geistige Fundament und der ideelle Ausdruck der westlichen Kultur. Versteht man unter "Philosophie" die institutionalisierte Praxis des Reflektierens und Begründens, die ihren Maßstab an der Rationalität hat, so ist sie hinsichtlich ihrer Genese und ihrer Geltung untrennbar mit der westlichen Kultur verbunden. - 3. Die Praxis der Philosophie, ihre Standards auf Prinzipien der Rationalität zu gründen, stimmt nicht mit den Bedingungen und Strukturen des irdischen Lebens überein. Diese Annahme widerspricht sowohl einer idealistischen Ontologie, die die natürlichen Vorgänge in rationalen Strukturen gegründet sieht, als auch einer materialistischen, die Begriffe und Theorien als Abbilder natürlicher Strukturen interpretiert. Unter diesen drei Bedingungen ist die Philosophie nicht nur mit den Weltproblemen konfrontiert, sondern muss selbst als ein Weltproblem angesehen werden.
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