Franz Rosenzweigs Stern der Erlösung. Ein Beitrag zur Logik der Philosophie. Transzendentalismus - Kategorienlehre - Sprachphilosophie - Metaphysik

Dissertation, TU Braunschweig (1999)
Abstract
Um den wissenschaftlichen Gegenständen die endliche Einheit ihrer unendlichen Bestimmungen zu geben, ist nach Hermann Cohen ein Begriff von Realität nötig, der absolut im Denken gründet (Differential). Differentialmethodisch begründet auch Franz Rosenzweig die Gegenstände seines Offenbarungssystems (Gott, Welt, Mensch), um sie dann in lebendige Beziehungen der Sprache treten zu lassen. Wie kommt es zu dieser Umkehr des Denkens ins Kategoriale und Ethische der Sprache? Ist sie ein isoliertes, bloß individuelles Ereignis oder vielmehr das Werk eines Denkers seiner Zeit? Wo liegt und welche Koordinaten hat Rosenzweigs geschichtlicher Ort? Die Beantwortung dieser Fragen nimmt den interessanten Weg von Edmund Husserl über Martin Heidegger zu Emmanuel Lévinas und kommt dabei dem Logos einer Denkgeschichte auf die Spur.
Keywords Differential und Epoché  das Wort und der Name  das Unendliche und der Tod  die Logik vortheoretischer Erfahrungen  die individualexistentielle Bedeutung des Religiösen  der Anspruch des Anderen und des Nächsten  Exteriorität und Differenz
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