Verstehen und Verständigung - Ein Grundlagenproblem der Kulturphilosophie

Abstract
Die globalisierende Vermarktung der Welt bedroht auch die kulturelle Selbstbestimmung der Völker. Daher haben wir uns erneut und verstärkt dem Problem des Miteinanders verschiedener Kulturen zu stellen. Die Auseinandersetzung mit fremden Kulturen hat sich zunächst um das Problem des VerStehens bemüht, wie es methodologisch von der Ethnologie oder Cultural Anthropology entwickelt worden ist. Aber diesem Verstehen haftet grundsätzlich eine Einseitigkeit an. Daher wurde von politikwissenschaftlicher Seite eine Disziplin der Xenologie eingeklagt, die von einer mehrpoligen Verständigung der Kulturen untereinander ausgeht. Darüber hinaus versteht sich die neu etablierte Fragestellung der Interkulturellen Philosophie von vornherein sowohl der Doppelaufgabe von Verstehen und Verständigung verpflichtet als auch in die Schnittstelle von theoretischer und praktischer Philosophie gestellt. Die Interkulturelle Philosophie ist nicht nur ein neues Arbeitsfeld der Philosophie, sondern sie fordert vom Philosophieren insgesamt auch ein neues, sich verschiedenen kulturellen Sinnfragen öffnendes Selbstverständnis. Der Vernunftbegriff, den sie dabei zugrundelegt, ist keine vorausbestimmte Gegebenheit, sondern eine menschheitliche Aufgabe, die sie in inter kultureller Kommunikation bezogen auf ein sittliches Menschsein in der Welt zu vollbringen hat
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