While the entire “wish-list” of expected benefits from nanotechnology has received little scrutiny in the U.S. with regard to issues of social justice, ethics specialists and social scientists are beginning to focus on the responsible conduct of actual nano research and development (R&D) in government, commercial, and academic institutions. In view of the current rush to commercialization, the rush by universities to “get aboard,” and the importance of public trust, it is essential to investigate strategies to promote responsible conduct in (...) the nano area. As this paper discusses, public engagement is one strategy; another is the formulation and implementation of standards of care that are the outcome of inclusive, deliberative processes. (shrink)
Zusammenfassung Die Wissenschaftstheorie hat sich in der Vergangenheit hauptsächlich mit dem Aufbau und der Analyse wissenschaftlicher Theorien und den logischen Problemen in ihrem eigenen Gebiet beschäftigt, während Probleme der Wissenschaftspraxis, hier vor allem die theoretischen Grundlagen des Messens, nur am Rande oder gar nicht behandelt wurden. Dies ist insofern bemerkenswert, weil die Messung das wichtigste erfahrungswissenschaftliche Hilfsmittel zur Gewinnung von Erkenntnis darstellt. Beim Messen erfolgt der wichtige Ãbergang vom Empirischen zum Formalen, indem die empirisch vorliegende Intensität einer MeÃgröÃe durch (...) eine mathematische GröÃe beschrieben und damit überhaupt erst die Voraussetzung für eine erfahrungswissenschaftliche Theorie geschaffen wird. Die vorliegende MeÃtheorie ist in MeÃprozeÃtheorie, Metrisierungstheorie und Fehlertheorie gegliedert. Die MeÃprozeÃtheorie behandelt die Vorgänge zwischen MeÃobjekt und MeÃgerät, die Metrisierungstheorie die Darstellung der empirischen GröÃe als formale und die Fehlertheorie die Schätzung des gesuchten wahren Wertes aus mehreren fehlerbehafteten gleichwertigen MeÃwerten. Der Schätzwert ist das Endergebnis einer Messung. Ziel der Arbeit ist es, die MeÃtheorie aus dem engen Kreis der Metrisierungs- bzw. Skalentheorie herauszulösen und auf die häufig übersehenen notwendigen Bedingungen einer Messung aufmerksam zu machen. (shrink)
Summary Zur Frage des Verhältnisses von Wissenschaft und Gesellschaft werden drei Thesen formuliert: (1) Auf hochentwickelte Wissenschaft und Technologie gegründete Gesellschaften bewältigen ihre spezifischen Probleme nicht durch Wissenschaftsgläubigkeit oder Rousseauismus, sondern nur durch denrechten Gebrauch von Technik und Wissenschaft. â (2) Weil es keine allgemeine Wissenschaft gibt, sondern nur einzelne Wissenschaften, die in methodischer Eingrenzung einzelne Fragen beantworten, gibt es auch keine wissenschaftliche Weltanschauung und keine wissenschaftliche Begründung von kulturellen oder ethischen Normen. â (3) Die kulturellen und moralischen Zwecke, (...) für die Wissenschaft und Technik die Mittel bereitstellen, können nur in einer Gesellschaft formuliert und tradiert werden, die den Geisteswissenschaften, der Kunst und der Philosophie einen sehr hohen Stellenwert im Bildungswesen (vor allem in der beruflichen Bildung) einräumt. Die Modelle einer strikten Trennung von Wissenschaft und Politik (Max Weber) oder einer universalen Planifikation sind nicht geeignet, die Zielkonflikte wissenschaftlicher Zivilisationen zu lösen. (shrink)
Iris Murdoch was a notable philosopher before she was a notable novelist and her work was brave, brilliant, and independent. She made her name first for her challenges to Gilbert Ryle and behaviourism, and later for her book on Sartre (1953), but she had the greatest impact with her work in moral philosophy--and especially her book The Sovereignty of Good (1970). She turned expectantly from British linguistic philosophy to continental existentialism, but was dissatisfied there too; she devised a philosophy and (...) a style of philosophy that were distinctively her own. Murdoch aimed to draw out the implications, for metaphysics and the conception of the world, of rejecting the standard dichotomy of language into the 'descriptive' and the 'emotive'. She aimed, in Wittgensteinian spirit, to describe the phenomena of moral thinking more accurately than the 'linguistic behaviourists' like R. M. Hare. This 'empiricist' task could be acheived, Murdoch thought, only with help from the idealist tradition of Kant, Hegel, and Bradley. And she combined with this a moral psychology, or theory of motivation, that went back to Plato, but was influenced by Freud and Simone Weil. Murdoch's impact can be seen in the moral philosophy of John McDowell and, in different ways, in Richard Rorty and Charles Taylor, as well as in the recent movements under the headings of moral realism, particularism, moral perception, and virtue theory. This volume brings together essays by critics and admirers of Murdoch's work, and includes a longer Introduction on Murdoch's career, reception, and achievement. It also contains a previously unpublished chapter from the book on Heidegger that Murdoch had been working on shortly before her death, and a Memoir by her husband John Bayley. It gives not only an introduction to Murdoch's important philosophical life and work, but also a picture of British philosophy in one of its heydays and at an important moment of transition. (shrink)
Plants are considered as archetypes of the ramification phenomenon but numerous elementary processes occur in the elaboration of the shaping of each species. This paper aims to identify the part ascribed to different mechanisms in the morphogenesis of a Thallophyte, the red alga Antihamnion plumula.Agonistic-antagonistic models (Bernard-Weil, 1988) can be applied to this alga whose thallus includes two different kinds of whorls, pleuridian and cladomian. In each whorl the agonistic and antagonistic effects are expressed by the full development (S) (...) of the two branches and by their symmetry rate (R) respectively. Variations in S and R show the existence of particular pleuridian whorls having an intermediary dissymmetry and a rhythmic arrangement similarly to that of the cladomian whorls. A unilateral change of the system (removal of a lateral cladome) induces a transitory destabilisation mainly manifested by the stimulating ascendant flow throughout the thallus. (shrink)
Zusammenfassung Gegen den Vorwurf, die sprachanalytische Philosophie sei einzelsprachlich relativ oder provinziell, haben sich die sprachanalytischen Philosophen mit mindestens vier Argumenten erfolgreich gewehrt: (I) Den Vertretern derphilosophischen Grammatik geht es zwar um die einzelsprachliche Grammatik bestimmter Ausdrücke; aber um eben diese Grammatik muà es ihnen auch gehen, da philosophische Probleme aus dem Getäuschtsein durch die Grammatik entstehen. Nicht nur die Problemlösung, sondern auch die Problemstellung ist provinziell. (II) Den Vertretern derlinguistischen Phänomenologie geht es um die Unterscheidung und Ordnung von Phänomenen. (...)Weil sie dabei die Sprache und ihre Distinktionen bloà als heuristisches Mittel gebrauchen, haben ihre Aussagen die gleiche Reichweite wie die Ergebnisse einer mundan-phänomenologischen Analyse. (III) Den Vertretern derinformalen Logik geht es um die Logik bestimmter Begriffe und Propositionen. Die Explikation der Logik dieser Begriffe und Propositionen hat Gültigkeit für den gesamten Bereich, in dem eben diese Begriffe und Propositionen âverbalisierbarâ sind. (IV) Den Vertretern derSprechakttheorie schlieÃlich geht es um die Regeln, denen Sprechakte gehorchen. Die Analyse dieser Regeln gilt für alle diejenigen Sprachen bzw. Gesellschaften, in denen es die Institution des betreffenden Sprechakts gibt. (shrink)
Zusammenfassung Der Streit darüber, ob es objektive Wahrheitskriterien gibt, wird oft mit der Frage vermengt, ob Wissenschaft immer fortschreite. Vor allem Popper in Objective Knowledge unterstellt in starkem MaÃe einen allgemeinen Trend der Wissenschaft zum Fortschritt. In diesem Beitrag wird gezeigt, daà Wissen verloren gehen kann: 1. Weil es nicht aufgezeichnet wird; 2. weil die Dokumente, in denen es niedergelegt wurde, verloren gehen; 3. weil das Wissen um die Sprache der Dokumente, in denen es niedergelegt wurde, verloren (...) gegangen ist, 4. weil die spätere Wissenschaftlergemeinschaft die Dokumente nicht genügend beachtet, in denen es niedergelegt wurde. Der Verlust nichtaufgezeichneten Wissens ist äuÃerst üblich. Der Verlust veröffentlichter Dokumente war besonders vor der Erfindung der Drucktechnik häufig und hat besonders in manchen Zweigen der Geisteswissenschaften einen Rückschritt bedeutet, weil entweder Dokumente, die das Objekt dieser Wissenschaften ausmachen (z. B. in der Literargeschichte), oder Aufzeichnungen historischer Ereignisse verloren gingen. Der Verlust veröffentlichter Dokumente nach der Erfindung der Drucktechnik war etwas weniger bedeutend, aber er kam dennoch vor. Der Verlust unveröffentlichter Dokumente geschah häufig, und zwar sowohl vor wie nach der Erfindung der Drucktechnik. Ob in unentzifferten Dokumenten definitiv Wissensverlust vorliegt, ist einigermaÃen zweifelhaft. Einige unentzifferte Sprachen mögen eines Tages entziffert werden, aber einige unentzifferte Sprachen mögen auch für immer unentziffert bleiben. Der Verlust von Wissen wegen unzureichender Aufmerksamkeit gegenüber dem Werk eines früheren Wissenschaftlers kann behoben werden, wenn man seine Behauptungen nochmals untersucht. Wissensverlust kommt hauptsächlich in den Geisteswissenschaften vor. In der Mathematik und einigen Naturwissenschaften gibt es fast nur Zunahme an Wissen wegen der Wiederholbarkeit der Experimente. (shrink)
Zusammenfassung Der Streit darüber, ob es objektive Wahrheitskriterien gibt, wird oft mit der Frage vermengt, ob Wissenschaft immer fortschreite. Vor allem Popper in Objective Knowledge unterstellt in starkem MaÃe einen allgemeinen Trend der Wissenschaft zum Fortschritt. In diesem Beitrag wird gezeigt, daà Wissen verloren gehen kann: 1. Weil es nicht aufgezeichnet wird; 2. weil die Dokumente, in denen es niedergelegt wurde, verloren gehen; 3. weil das Wissen um die Sprache der Dokumente, in denen es niedergelegt wurde, verloren (...) gegangen ist, 4. weil die spätere Wissenschaftlergemeinschaft die Dokumente nicht genügend beachtet, in denen es niedergelegt wurde. Der Verlust nichtaufgezeichneten Wissens ist äuÃerst üblich. Der Verlust veröffentlichter Dokumente war besonders vor der Erfindung der Drucktechnik häufig und hat besonders in manchen Zweigen der Geisteswissenschaften einen Rückschritt bedeutet, weil entweder Dokumente, die das Objekt dieser Wissenschaften ausmachen (z. B. in der Literargeschichte), oder Aufzeichnungen historischer Ereignisse verloren gingen. Der Verlust veröffentlichter Dokumente nach der Erfindung der Drucktechnik war etwas weniger bedeutend, aber er kam dennoch vor. Der Verlust unveröffentlichter Dokumente geschah häufig, und zwar sowohl vor wie nach der Erfindung der Drucktechnik. Ob in unentzifferten Dokumenten definitiv Wissensverlust vorliegt, ist einigermaÃen zweifelhaft. Einige unentzifferte Sprachen mögen eines Tages entziffert werden, aber einige unentzifferte Sprachen mögen auch für immer unentziffert bleiben. Der Verlust von Wissen wegen unzureichender Aufmerksamkeit gegenüber dem Werk eines früheren Wissenschaftlers kann behoben werden, wenn man seine Behauptungen nochmals untersucht. Wissensverlust kommt hauptsächlich in den Geisteswissenschaften vor. In der Mathematik und einigen Naturwissenschaften gibt es fast nur Zunahme an Wissen wegen der Wiederholbarkeit der Experimente. (shrink)
Can events that take place after an individual’s death affect that person’s weIl-being? Aristotle apparently thought that they could, but Mark Overvold disagrees. Like other contemporary moral theorists, Overvold analyzes the notion of a person’s utility or welfare in terms of the fulfillment of the individual’s desires, but he adds the important qualification that the desites must be for states-of-affairs in which the agent is an essential constituent. The clear implication of such a view is that our welfare cannot (...) be affected by the post-mortem satisfaction of any of the interests which we had while alive.I shall defend Overvold against his critics who insist that at least some posthumous satisfactions can contribute to a person’s welfare. I shall also argue against Brad Hooker’s proposal that we revise Overvold’s theory in order to account for such cases. (shrink)
I contrast metaphysical implications from physics and ecology and compare them through two concepts, the field, primary in physics and borrowed by ecology, and wholeness, postulated in ecology and borrowed by physics. I argue that several implications from physics are unacceptably reductive or erroneous and identify an old and a new ecology. Metaphysical implications from the old ecology are quite different from the new ecology, as weIl as from quantum or Newtonian physics.