This is my review (in English) of Baltzer's German book on Peirce--the review was later republished, in an expanded version, in my Meaning without Analyticity (2008).
In the Paralogisms of Pure Reason Kant casts a critical glance at that doctrine of the soul which was called "rational psychology" by the classical metaphysics of his time, and which can best be understood as a systematic reconstruction of Descartes' theory of mind. Kant agrees with the proponents of rational psychology that our representation of a subject of experience is necessarily the representation of a simple, unitary and persisting subject. But Kant's decisive objection to his opponents is that from (...) these necessary truths about how a subject must represent itself no conclusions about the ontological constitution of the subject in itself can be derived. Despite the brilliance and profundity of his criticism, however, Kant himself remains, in a certain sense, trapped in the methodological solipsism of his predecessors. (shrink)
Einleitung. Auftakt ; Welt, Anschauung, Weltanschauung : Begriffshorizonte für Musik ; Weltanschauung und Kunst ; Der Begriff "Weltanschauung" ; Zur Konzeption des Buches : Ästhetisch-kulturelle Inbilder der Moderne ; Ästhetische und gesellschaftlische Moderne -- Gemeinschaft. Eine Idee und ihre Korruption : zur Einführung ; Das Finale von Beethovens neunter Symphonie -- Bildung. Anagogische Formationen : zur Einführung ; Symphonische Mythen bei Franz Liszt ; Musiklyrische Schicksalsformen bei Johannes Brahms -- Religion. Religion, Nation, Kunst : zur Einführung ; Geistliche Weltanschauungmusik von (...) Bach, Mendelssohn Bartholdy und Brahms ; Konfessionelle Markierungen bei Max Reger ; Verheißung und Erlösung im Bühnenweihfestspiel Parsifal -- Heldentum. Im Ausgang von der Eroica : zur Einführung ; Totenfeier und Gedächtniskultur bei Wagner und Mahler ; Diskursnormen bei Richard Strauss und Max Reger ; Kommunismus gegen Nationalsozialismus : Ideologien im Kampf um Deutschland -- Liebe. Destruktion und Kosmogonie : zur Einführung ; Frau Minne in Wagners Tristan und Isolde ; Lyric-Energien bei Schönberg und Zemlinsky ; Schöpfung aus Liebe : Gustav Mahlers Faust-Komposition in der Achten Symphonie -- Allnatur. Von "Natur" bis "All" : zur Einführung ; Nietzsche-Spiegelungen mit Delius, Strauss und Mahler ; Der Atem des Monismus bei Schönberg und Webern ; Der Gesang der Planeten in Kosmos-Musik Langgaards und Hindemiths. (shrink)
Husik, I. An anonymous medieval Christian critic of Maimonides.--Neuburger, C. Das Wesen des Gesetzes in der Philosophie des Maimonides.--Neubauer, J. Zum ursprünglichen Titel von Maimunis Buch der Gebote und seiner Geschichte.--Teicher, J. Studi su Maimonide.--Wolfson, H. Maimonides and Halevi.--Diesendruck, Z. Die Telelogie bei Maimonides.--Heinemann, I. Maimuni und die arabischen Einheitslehrer.--Strauss, L. Quelques remarques sur la science politique de Maimonide et de Fârâbî.--Teicher, J. Observations critiques sur l'interprétation traditionelle de la doctrine des attributs négatifs chez Maimonide.--Altmann, A. Das Verhältnis Maimunis zur (...) jüdischen Mystik.--Shmiedl, A. Die Auferstehungslehre in der jüdischen Religionsphilosophie des Mittelalters.--Rawidowicz, S. Knowledge of God.--Strauss, L. Der Ort der Vorsehungslehre nach der Ansight Maimunis.--Strauss, L. Maimunis Lehre von der Prophetie und ihre Quellen. (shrink)
Hauser, H. La response de Jean Bodin à M. de Malestroit.--Levron, J. Jean Bodin et sa famille.--Kamp, M. E. Die Staatswirtschaftslehre Jean Bodins.--Mesnard, P. La pensée religieuse de Bodin.--Bezold, F. von, Jean Bodin als Occultist und seine Démonomanie.--Bezold, F. von. Jean Bodins Colloquium Heptaplomeres und der Altheismus des 16.--Feist, E. Weltbild und Staatsidee bei Jean Bodin.--Mayer, J. P. Jefferson as reader of Bodin.
Anhand eines Vergleichs mit den Stilbegriffen Spenglers und Goethes lassen sich in Wittgensteins Schriften wenigstens drei Bedeutungen des Wortes "Stil" auseinanderhalten: (1) Stil im Sinne einer individuellen, persönlichen Eigenart; (2) Stil im Sinnes des Geistes einer Kultur oder Epoche; (3) Stil im Sinne einer zeit- oder kulturtypischen Ausdrucksform, die zwar prägend, aber nicht zwingend verbindlich ist. Eine Erörterung des Stils in den Bedeutungen (2) und (3) zeigt, inwieweit dieser Begriff bei Wittgenstein "relativistisch" — d.h. kultur- und epochengebunden — aufgefaßt wird.
Kapitel XV von Über Annahmen (1. Aufl.) beginnt mit einigen bitteren Bemerkungen über den Mangel an Einsicht unter Logikern und Philosophen über das Wesen logischen Schließens. Meinong beklagt, daß man sich mit der Klassifizierung von Schlußformen aufgehalten habe, ohne den Versuch einer Analyse des Folgerungsbegriffs zu unternehmen. Es überrascht wenig, daß Meinong auch bei der Analyse des Folgerungsbegriffs der Annahme eine Schlüsselrolle zuweist. Seine Diskussion führt ihn dabei zu einer UntersuChung des Verhältnisses von Schlüssen aus Urteilen, hypothetischen Urteilen und „Annahmeschlüssen", (...) d.h. Argumenten, deren Prämissen Annahmen sind.Meinongs These, daß es so etwas wie Annahmeschlüsse gibt, erscheint selbstverständlich genug. Die Einführung von Annahmen als Prämissen ist heutzutage nicht nur in Kalkülen natürlichen Schließens eine Standardprozedur, die keiner Rechtfertigung bedarf. Umso mehr muß es daher überraschen, daß Russell in seiner ansonsten enthusiastischen Rezension in Mind (\904) vorgibt, für Schlüsse aus Annahmen nichts übrig zu haben: „I cannot understand how the notion of assumptive inference ... can be maintained." Daß es hier in der Tat nicht um einen bloßen Streit um Worte oder ein Mißverständnis geht, wird spätestens dadurch offenkundig, daß auch Frege in diesem Punkt mit Russell vollkommen übereinstimmt. Wie sich jedoch herausstellt, ist der eigentliche Streitpunkt das korrekte Verständnis hypothetischer Urteile: Nach Meinong sind hypothetische Urteile keine Urteile, sondern verkappte Annahmeschlüsse, während Russell (und Frege) genau umgekehrt Annahmeschlüsse als verkappte hypothetische Urteile auffassen. (shrink)