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  1. Ursula Wegener (1980). Ein Vergleich der von Ludwig bzw. Popper vorgeschlagenen Interpretationen der Quantenmechanik. Journal for General Philosophy of Science / Zeitschrift für Allgemeine Wissenschaftstheorie 11 (2):357-366.
    Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Interpretationen von Ludwig und Popper werden aufgezeigt. Daß überhaupt Unterschiede festzustellen sind, erscheint zunächst verwunderlich, da zum einen von verschiedenen Autoren eine enge Korrelation zwischen Interpretationen der Quantenmechanik und Wahrscheinlichkeitsinterpretationen behauptet wird, zum anderen aber Ludwigs Chancengewichtungen als propensities im Sinne Poppers interpretiert werden können. Es zeigt sich, daß die Unterschiede in den Interpretationen der Quantenmechanik auf Unterschieden in dem jeweils verwendeten wahrscheinlichkeitstheoretischen Formalismus beruhen, die jedoch für die Möglichkeit, Chancengewichtungen als propensities zu interpretieren, ohne (...)
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  2. Ursula Wegener (1980). Sind Ludwigs Chancengewichtungen propensities im Sinne Poppers? Journal for General Philosophy of Science / Zeitschrift für Allgemeine Wissenschaftstheorie 11 (1):80-85.
    Eine Besonderheit der propensity-Theorie von Popper liegt darin, daß in ihr - im Gegensatz zu anderen Wahrscheinlichkeitstheorien - die Versuchsbedingungen explizit als Argument in der Wahrscheinlichkeitsfunktion erscheinen. Diese Besonderheit teilt sie mit der Ludwigschen Wahrscheinlichkeitstheorie. Diese Gemeinsamkeit legt die Frage nahe, ob sich aus dem Ludwigschen Formalismus die drei Bedingungen herleiten lassen, die nach Popper aus einer adäquaten Axiomatisierung einer propensity-Theorie folgen müssen. Diese Frage ist um so interessanter, als nach Keuth [1] zwei der Adäquatsbedingungen im Widerspruch zu Poppers eigener (...)
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  3. Ursula Wegener (1978). Eine Lösung der „Wahrscheinlichkeitstheoretischen Antinomie der Quantenmechanik“. Journal for General Philosophy of Science / Zeitschrift für Allgemeine Wissenschaftstheorie 9 (1):149-156.
    Nach W. Stegmüller besteht die "wahrscheinlichkeitstheoretische Antinomie der Quantenmechanik" darin, daß die Quantenmechanik einerseits den Wahrscheinlichkeitskalkül nach Kolmogoroff verwendet, andererseits aber zu Ergebnissen zu gelangen scheint, die dem Wahrscheinlichkeitskalkül widersprechen: so werden Orts- und Impulsobservable als Zufallsvariable interpretiert, aber es existiert nach der Quantenmechanik keine gemeinsame Verteilungsfunktion dieser Zufallsvariablen. Mit einer wahrscheinlichkeitstheoretischen Umformulierung einiger Ausführungen von G. Ludwig in [2] gelingt der Nachweis, daß Orts- und Impulsobservable Zufallsvariable auf verschiedenen Wahrscheinlichkeitsräumen sind. Daher steht die Aussage der Quantenmechanik, daß keine gemeinsame (...)
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  4. Lothar Kanthack & Ursula Wegener (1976). Zum Zusammenhang zwischen Projektionsoperatoren und Eigenschaften. Journal for General Philosophy of Science / Zeitschrift für Allgemeine Wissenschaftstheorie 7 (2):249-257.
    Der nichtdistributive, orthokomplementäre Verband der Projektionsoperatoren in der Quantenmechanik hat Anlaß zu mancherlei Interpretationen gegeben, so z. B. als eine von der klassischen Logik abweichende Quantenlogik, oder man deutete die Projektionsoperatoren als Eigenschaften von Mikroobjekten. Wir glauben, mit dieser Arbeit ein wesentliches Argument für die letztere Interpretation liefern zu können: Es ist nämlich möglich, in der Menge der Eigenschaftsbegriffe ℐ eine Ordnungsrelation einzuführen. Mit dieser Ordnungsrelation bildet ℐ einen nichtdistributiven, orthokomplementären Verband. D.h. bei einer solchen Interpretation werden keinerlei Veränderungen - (...)
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