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  1. Infrastrukturen als Produkte und Produzenten von Zeit.Jens Ivo Engels - 2020 - NTM Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin 28 (1):69-90.
    Zusammenfassung„Zeit“ ist seit einigen Jahren ein intensiv debattiertes Thema in der Geschichtswissenschaft. Auch in der Technikgeschichte finden zunehmend Überlegungen dazu statt. In den historischen Forschungen zu Infrastrukturen spielt der Aspekt allerdings noch eine geringe Rolle. In diesem Aufsatz möchte ich die jüngsten Ansätze aufgreifen und das Verhältnis netzgebundener Infrastrukturen zur Zeit als ein doppelseitiges Produktionsverhältnis darstellen: In Infrastrukturen lagern sich unterschiedliche Epochen mit ihren zeitlichen Kontexten als Zeitschichten ab. Dies schlägt sich nicht nur in technischen Komponenten unterschiedlichen Alters nieder, sondern (...)
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  2.  1
    „Prächtiges Menschenmaterial“ – Anthropometrische Konstitutionsforschung auf der Suche nach dem statistischen Normalkörper.Nadine Metzger - 2020 - NTM Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin 28 (1):35-68.
    ZusammenfassungIm Zentrum der vorliegenden Arbeit steht das anthropometrische Forschungsprogramm der Konstitutionslehre während des Ersten Weltkrieges und die davon angestoßenen Reihenuntersuchungen der Internisten Theodor Brugsch, Hermann Rautmann und Max Berliner, deren Vorstöße in die Variabilitätsstatistik sowie die anschließende konstitutionspathologische Debatte um die Definition einer körperlichen Norm.Um der Konstitutionslehre eine Datengrundlage für den „Normkörper“ zu schaffen, unternahm im Umfeld des Ersten Weltkrieges eine Reihe junger deutscher Internisten umfassende anthropometrische Studien und nutzte dabei die Gelegenheit, die ihnen der Krieg zu Reihenuntersuchungen an Soldaten (...)
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  3. Ein Botaniker in der Papiergeschichte: Offene und geschlossene Kooperationen in den Wissenschaften um 1900.Kärin Nickelsen & Josephine Musil-Gutsch - 2020 - NTM Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin 28 (1):1-33.
    ZusammenfassungDie Studie analysiert die Dynamik wissenschaftlicher Kooperation zwischen Natur- und Geisteswissenschaften an einem Beispiel aus der historischen Papierforschung in Wien um 1900. Im Mittelpunkt steht der Wiener Pflanzenphysiologe Julius Wiesner, der ab 1884 mittelalterliche Papiermanuskripte unter dem Mikroskop prüfte. Dies erfolgte in produktiver Zusammenarbeit mit Paläographen, Archäologen und Orientalisten. Der Aufsatz untersucht, warum dies gelang und wie die Zusammenarbeit sich entwickelte. Wir unterscheiden dabei zwei Formen der Kooperation: Während Wiesner anfangs nur reaktiv zuarbeitete, in einer „geschlossenen Kooperation“, trat er später (...)
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  4. Jenseits des „Blue Hole“: Zur Konsolidierung der Meere in der Geschichtswissenschaft.Franziska Torma - 2020 - NTM Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin 28 (1):91-103.
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