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    Volkssprachige Literatur Und Höfische Kultur Um 1200Essay About Vernacular Literature and Courtly Culture Around 1200.Maximilian Benz - 2021 - Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft Und Geistesgeschichte 95 (1):1-21.
    ZusammenfassungFür die mittelhochdeutschen Romane um 1200 läßt sich eine spezifische sozialgeschichtliche Einbettung annehmen, die Konsequenzen für ein Modell literarischer Kommunikation hat. Im Zusammenspiel von Verfassern, geistlichen Beratern – dem Hofklerus – und zunächst einmal adligen Damen entstehen die Texte, denen eine hofklerikale Perspektive auf Fragen feudaladliger Existenz eignet: Die ästhetisch komplexen volkssprachigen Texte lassen klare Problembezüge erkennen. Im Rahmen dieses Modells literarischer Kommunikation wird der Erec Hartmanns von Aue als Absage an Versuche ritterlicher Selbsterlösung gedeutet, denen der sich der göttlichen (...)
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    Beobachtete BegeisterungObserved Enthusiasm.Annika Hildebrandt - 2021 - Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft Und Geistesgeschichte 95 (1):23-41.
    ZusammenfassungDieser Beitrag untersucht die Beziehung zwischen dem Geniediskurs und der Faszination für ungelehrte Autorschaft im 18. Jahrhundert. Literaturgeschichtlich erschließt er Konstellationen, in denen die Hallische Aufklärung am Beispiel der Dichterinnen Anna Dorothea Lange und Anna Louisa Karsch das Schreiben von Ungelehrten studierte und so Konzepte des Naturgenies vorbereitete. Systematisch hinterfragt er das Modell einer autonomen Rede, indem er diese Versuche auf Sprechmodelle der religiösen Inspiration zurückführt, in denen der inspirierte Status stets durch eine externe Instanz zugeschrieben werden musste.This paper examines (...)
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    Wirklichkeit Und Unwirklichkeit Bei Georg TraklReality and Unreality.Rainer Hillenbrand - 2021 - Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft Und Geistesgeschichte 95 (1):81-114.
    ZusammenfassungTrakl konfrontiert ein materialistisches und ein idealistisches Wirklichkeitskonzept, um die Alltagsrealität als defizient zu kritisieren und auf poetische Weise eine geistige Gegenwirklichkeit orphischer Innerlichkeit zu gewinnen. Er benutzt dazu in Anlehnung an antike und christliche Vorbilder eine traditionelle Bildlichkeit, wonach der Tod als Schattenwelt, das Leben als Traum oder Theaterspiel erscheint, und eine in sich stimmige Symbolik. Zuletzt aber scheitert auch diese rein subjektive Sinnsuche der Erinnerung an bessere Zeiten an der unheilbaren Sinnlosigkeit der sozialen und kulturellen Gegenwart.Trakl confronts a (...)
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    Rethinking Montage: Berlin Alexanderplatz’s Paper TrailsMontage Neu Denken: Papierspuren in Berlin Alexanderplatz.Malika Maskarinec - 2021 - Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft Und Geistesgeschichte 95 (1):115-135.
    This article takes up the concept of montage that has defined scholarship on Alfred Döblin’s Berlin Alexanderplatz: Die Geschichte von Franz Biberkopf since its publication. Against interpretations that understand the novel’s technique of montage as related to film and the avant-garde, I show that the novel is more strongly tied to paper objects and practices, above all the nineteenth-century serial novel and its medial environment in the newspaper. Approaching the novel from this perspective directs attention – in opposition to the (...)
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    Gerechtigkeit Für Odoardo GalottiJustice for Odoardo Galotti.Uwe C. Steiner - 2021 - Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft Und Geistesgeschichte 95 (1):43-80.
    ZusammenfassungDer tragische Schluss der Emilia Galotti hat von Anfang an gespaltene Reaktionen hervorgerufen. Noch heute sind zahlreiche Missverständnisse im Umlauf. Stimmen, die seine fragwürdige Konstruktion bemängelten, verklangen bald. Stattdessen wurde nach Verantwortlichen für die Katastrophe gefahndet. Dass schon bald der Vater, Odoardo Galotti, in Haftung genommen wurde, liegt, so die These, nicht zuletzt an einer Umwidmung oder Neukonzeption des tragischen Opfers. Es wird mit zentralen Versatzstücken der zeitgenössischen Geschlechtersemantik aufgeladen und einer metadramaturgischen Reflexion unterzogen. Emilias Selbstopfer ist ein Opfer im (...)
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