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    Alt sein und mangelhaft sein oder: Vom Vorteil des Nachteils.Andreas Brenner - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (2):128-140.
    Die Bezeichnung „alt“ hat sich zu einem Wertbegriff negativer Konnotation gewandelt, so dass er synonym für alle möglichen Defizienzen bzw. als Chiffre für Defizienz schlechthin steht. Alt zu sein ist nun nicht länger eine Sache der Jahre, sondern von Qualitäten. Positiv ist daran, dass möglich ist, negativ ist, dass gerade deshalb auch wieder alles ermöglicht werden muss. Denn der Alte ist selber schuld und will er es nicht bleiben, muss er etwas daran ändern. Die Krankschreibung des Alters ruft seine Behandlung (...)
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  2.  1
    Von Mangel, Zucht und Führung: Über Arnold Gehlens Anthropologie, die Kritik der Kritischen Theorie und die Rezeption in der Neuen Rechten.Daniel Burghardt - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (2):37-49.
    Der Beitrag diskutiert Arnold Gehlens Figur des Mängelwesens und vollzieht dessen anthropologische Annahmen anhand zentraler Rezeptionslinien nach: An Gehlens Modell entzünden sich zahlreiche Debatten, die von einer Replik des nationalsozialistischen Pädagogen Ernst Krieck über verhaltens- und evolutionsbiologische Korrekturen bis hin zur Kritik und entschiedenen Ablehnung des Werkes reichen. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf die Rezeption durch Theodor W. Adorno und Jürgen Habermas als zentrale Protagonisten der Kritischen Theorie gelegt. Schließlich soll vor diesem Hintergrund Gehlens Werk in den Kanon der (...)
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  3. Sehnsucht der Materie: Das allgemeine Tier.Hajo Eickhoff - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (2):14-25.
    Nicht nur das menschliche Sein ist Hervorbringen, Umgestalten, Einreißen und Neu-Errichten. Es ist Ruhelosigkeit, Prozessieren und Sehnen. Sehnen wird als Mangel gedeutet, durch den sich das Universum als Ganzes und in seinen Bestandteilen unablässig umgestaltet. In diesem Sinn erweisen sich Fehler und Mängel als ein allgemeines Prinzip der Verbesserung und der permanenten Umgestaltung. Das Weltall hat von Anbeginn an auch eine Sehnsucht nach Sprache und Kultur, nach Geist und Bewusstheit. Die Sehnsucht der Materie setzt sich in Denkern und Forschern fort, (...)
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  4.  3
    Warum gibt es psychische Krankheit?: Grundlagen der psychiatrischen Anthropologie.Thomas Fuchs - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (2):99-113.
    Im Mittelpunkt dieses Beitrags zu Grundlagen der psychiatrischen Anthropologie steht die spezifische Vulnerabilität der psychischen Organisation des Menschen. Diese wird anhand von zwei Leitfragen untersucht, die sich auf die Entgleisungsmöglichkeiten der psychischen Struktur und auf problematische und überfordernde Bedingungen der menschlichen Existenz beziehen. Als wichtige Komponenten dieser Vulnerabilität werden die besondere Offenheit, Ungesichertheit und inhärente Widersprüchlichkeit der Organisations- und Daseinsform des Menschen identifiziert. Demnach sind die höheren Freiheitsgrade, die die psychophysische Organisation des Menschen mit sich bringt, zugleich auch wesentliche Gründe (...)
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  5.  1
    Das Fluchttier, das den Körper ausschaltet und als Mängelwesen in der Matrix existiert.Juliane Noack Napoles - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (2):26-36.
    Der Gegenstand des vorliegenden Beitrags ist die Entwicklungstheorie von Paul Alsberg und deren Prinzip der Körperausschaltung. Erkenntnisleitend ist die Frage, wohin diese Ausschaltung führt, wenn sie realisiert wird. Ein Szenario, das – so die hier vertretene These – das vollzogene Prinzip der Körperausschaltung mit den Mitteln des ästhetischen Ausdrucks thematisiert, ist der Film Matrix. In diesem Sinne wird zuerst Alsberg und dessen Werk vorgestellt. Anschließend folgt eine kurze Einführung in seine Theorie der menschlichen Entwicklung durch Körperausschaltung in ihren wesentlichen Gesichtspunkten. (...)
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  6. Seelisches und Kultur: Das Menschenbild in den Schriften von Alfred Adler, Sigmund Freud und Donald W. Winnicott.Werner Pohlmann - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (2):114-127.
    Die Unvollkommenheit des Menschen zwingt ihn biologisch zu Kompensationen, die in den kulturellen Leistungen zum Ausdruck kommen. Psychologisch bedeutet diese Unvollkommenheit eine Offenheit hinsichtlich einer unendlichen Vielfalt schöpferischer Möglichkeiten. Während Alfred Adlers Überlegungen auf den Finalismus einer idealen Gemeinschaft als die noch zu vollendende Evolution zielen, stellen Sigmund Freud und Donald W. Winnicott die Unabschließbarkeit seelischer Entwicklungen heraus. Die Unvollkommenheit des Seelischen kann sich in alle Richtungen entfalten, muss aber dabei immer mit den unvermeidlichen Konsequenzen rechnen. Das Umgehen mit unserer (...)
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  7. Digitalisierung der Lebenswelt als Angriff auf vulnerables Leben.Martin W. Schnell - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (2):86-98.
    Digitalisierung ist die Transformation der Lebenswelt in quantifizierbare Daten bei gleichzeitiger Automatisierung. Sie ist damit auch ein Angriff auf die Materialität vulnerablen Lebens. Die Triebkräfte dieser Kolonisation finden im Dispositiv aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Im Ausgang von der Phänomenologie der Leib beschreibt der Beitrag die Durchführung dieser Imperative, die in eine Halbierung der Humanität münden. Im Anschluss an Bruno Latour wird über eine Politik der Postdigitalisierung nachgedacht.
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  8. Aus dem verletzten Leben: Eine Körperanthropologie der Wunden.Holger Schulze - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (2):76-85.
    Dieser Beitrag untersucht, was es heißt, verwundet zu leben. Was auf den ersten Blick als eine mehr als gewöhnliche und kaum spektakuläre Frage erscheinen mag, wird nach Untersuchung der dominanten Phantasmen der Unverletzlichkeit als eine Grundfrage der historischen Anthropologie erkennbar: Wie entsteht und wandelt sich der tägliche Umgang mit eigener Verletzlichkeit und Verwundung im Menschenbild? Welche Wunden des Gewöhnlichen werden in den meisten Lebens- und Arbeitsumgebungen im Allgemeinen ignoriert und ausgeblendet? Worin bestehen die Idiosynkrasien eines empfindsamen Leibes, eines sensorisches Corpus? (...)
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  9.  1
    Zwischen Hinzufügen und Voranstellen: Die Prothese und die Mangelerfahrung.Robert Stöhr - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (2):50-61.
    Technik als Hilfsmittel, das die natürlichen Mängel des Menschen kompensieren helfen soll – diese moderne Pointe der europäischen Kulturgeschichte und Anthropologie der Technik wird nicht nur, aber insbesondere seit dem 20. Jahrhundert auf Ihre Plausibilität befragt und in Zweifel gezogen. Die in dieser Vorstellung unterstellte Trennung von einer natürlichen und einer künstlichen Lebenssphäre des Menschen ist mittlerweile als ihrerseits künstliche Trennung verabschiedet worden. Aus einer phänomenologischen Perspektive öffnet sich allerdings ein Zwischenweg. Ausgehend von der Erfahrung der Technik als Prothese ermöglicht (...)
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  10. Sterblichkeit – Fluch oder Segen?: Menschliche Lebensbegrenzung zwischen Fortschrittsgläubigkeit und Kulturpessimismus.Thomas Wild - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (2):141-158.
    Der Beitrag setzt sich mit den theologischen Implikationen rund um die Sterblichkeit auseinander. Die Überlegungen greifen auf jene hebräisch-jüdischen Traditionen zurück, die Vergänglichkeit nicht einer verfehlten, defizitären Schöpfung anlasten, sondern sie als Bedingungen anthropologischer Entwicklung verstehen. Die Auseinandersetzung hinterfragt die alten und neuen, die verborgenen und manifesten Imperative eines guten Sterbens, die im Schlepptau einer Tugendethik den westeuropäischen Umgang mit Krankheit und Vergänglichkeit prägen. Demgegenüber werden Ansätze gezeigt, die sich durch eine radikale Orientierung an der individuellen und kulturellen Verfasstheit der (...)
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  11. Die Mängel der Kultur: Überlegungen zu Behinderung, Moral und Pädagogik.Jörg Zirfas & Markus Dederich - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (2):62-75.
    Ausgehend von historischen und sozialtheoretischen Befunden rekonstruieren wir zunächst in skizzenhafter Form, wie es zu einer Konstruktion von Behinderungen als Verkörperungen einer Mangelhaftigkeit anthropologischen Ausmaßes gekommen ist. In Anschluss hieran vertreten wir die These, dass Behinderung eine kulturelle Norm darstellt, die der Kultur selbst Grenzen setzt. Nicht der Mensch stellt das „eigentliche“ Mängelwesen dar, sondern die gesellschaftliche Kultur vorenthaltener oder eingeschränkter Teilhabe sowie die pädagogische Kultur mangelhafter Bildungsmaßnahmen. In ethischer Hinsicht begründen wir diese These von der Verantwortung gegenüber dem Anderen (...)
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  12. Die Mängel des Menschen: Eine Verteidigung.Jörg Zirfas & Markus Dederich - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (2):9-13.
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  13.  2
    Der Mensch im Klima: Klimawandel und Kultur.Jörn Ahrens - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):36-49.
    Kaum ein anderes Thema bündelt aktuell so nachhaltig die Debatte über die Konsequenzen des unlängst ausgerufenen Anthropozäns, wie das des anthropogenen Klimawandels. Nicht nur wird die Umwelt des Menschen unabsehbaren Veränderungen ausgesetzt sein, sondern diese Veränderungen der natürlichen Umwelt sind insbesondere auch humanen Ursprungs. Anthropologie, Ökologie und Ethik werden verschaltet; die zu gewärtigenden Konsequenzen können unabsehbar sein. Damit wird der Klimawandel auch grundlegende anthropologische Folgen haben und sich etwa der epistemische Zuschnitt des Anthropos grundlegend neu definieren. Gerade aber weil Natur (...)
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  14.  2
    Von der Überwindung des Ressentiments: Spinoza, Nietzsche und noch einmal Spinoza.Arno Böhler - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):123-134.
    In den ersten Kapiteln werde ich ein ethologisches Modell von Körperlichkeit vorstellen, in dem Körper, ganz im Sinne Spinozas, als lokale Bestandteile eines weltweiten Gefüges gedacht werden. Körper sind demnach keine von ihrer Umgebung isolierbaren Substanzen, in ihnen treten vielmehr Sach-Verhalte in Erscheinung, denen ein systemisches Selbsterhaltungsstreben innewohnt. Der den Körpern immanente Appetit, sich in ihrem Sein zu erhalten, bezieht sich daher nicht nur auf die Selbsterhaltung des eigenen Organismus, sondern auf die systemische Erhaltung des eigenen In-der-Welt-Seins, das ein Organismus (...)
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  15.  2
    Über den Menschen, der kein Tier sein will, und den Menschen auf Verwandtensuche.Hartmut Böhme - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):97-113.
    Wir leben in einem Zeitalter der Angst, im Phobozän, wie Jens Soentgen sagt, der die global grassierende Angst der Tiere vor den Menschen zu erfassen sucht. Von daher wird die Traditionslinie der europäischen Philosophie untersucht, die das Verhältnis von Mensch und Tier bestimmt, indem sie es zugleich zerstört. Charakteristisch ist dabei die Heraushebung des Menschen aus der Gemeinsamkeit mit den Lebewesen; der Mensch hat eine Sonder- und Höherstellung im Kreis des Seienden inne. Das ist sein Speziesismus, der sich schon in (...)
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  16.  1
    „Mensch und Kunstfigur“: Körper (und) Technik im Tanz.Gabriele Brandstetter - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):202-215.
    Der Artikel untersucht das Konzept des „Neuen Menschen“ am Beispiel der Ästhetik und Anthropologie des Bauhauses. Maßgeblich ist dafür das Verhältnis von Körper und Technik, wie es auf der Bauhausbühne für den Tanz insbesondere durch Oskar Schlemmer konzipiert, bildlich und tänzerisch dargestellt und in seinem Unterricht systematisch ausgebaut wurde. Die Idee von „Mensch und Kunstfigur“, die Relation von Mensch, Material, Umraum und Praxis wird modellhaft umgesetzt in Schlemmers „Triadischem Ballett“ und den „Bauhaustänzen“. Ausgehend von diesem Beispiel aus der Avantgarde des (...)
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  17.  1
    Vom Gefühl, eine Maschine zu sein: Das ewige Sprechen vom neuen Menschen und sein Sinn.Hajo Eickhoff - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):64-75.
    Mit Industrie, Digitalisierung und Neurotechnologie hat sich der Mensch Werkzeuge geschaffen, die den technischen Fortschritt beschleunigen, aber auch die Gefahr bergen, den Menschen nicht nur zu optimieren, sondern ihn als Spezies zu überwinden. Was diese Werkzeuge so effektiv macht, ist ihre Anschlussfähigkeit an seine eigenen Werkzeuge, die Organe. Die Jahrmilliarden dauernde Entwicklung und Erfahrung hat die Zellen unaufhörlich verbessert, verfeinert und enorm widerstandsfähig gemacht, weshalb sie einer Überwindung des Menschen entgegenstehen. Der Mensch wird sich nicht neu definieren, sondern eines Tages (...)
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  18. Der Tod, das Leben und die Röhre: Die menschliche Existenz hängt an einem Wirrsal von Schläuchen – vom Anfang bis zum Ende.Matthias Hennig - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):76-82.
    Röhren und Schläuche bilden zentrale menschliche Organisationsformen: Sie ordnen die Ströme unseres Atem-, Verdauungs- und Blutkreislaufs, durch sie vollziehen sich Zeugung, Geburt – und intensivmedizinisch auch der Tod am vom Schläuchen umschlungenen Körper. Ebenso basieren die wichtigsten Waren-, Energie- und Datenströme ganz oder zumindest teilweise auf diesem zirkulatorischen Prinzip möglichst engwandiger und zugleich tausende Kilometer und Meilen weit verschlungener Wege: ob in Straßen- oder Eisenbahntunneln, Erdgaspipelines oder den Land- und Seekabeln für Telefon- und Internet, ohne die der Welthandel quasi zum (...)
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  19.  3
    Wassergeschichten: Für eine riskante historische Anthropologie in der ersten Person.Christopher Möllmann - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):227-240.
    Angesichts auseinanderdriftender historischer Forschungs- und Publikationsformen ist es an der Zeit, die ursprünglich-radikalen Züge einer historischen Anthropologie nochmals hervorzukehren und ihre Eigenarten am Rande des Akademischen zu dramatisieren, ohne den von ihr zwischen den Disziplinen beanspruchten Raum unruhigen, riskanten Denkens vorschnell einer sekundären Disziplinierung zu unterwerfen. Daher stellt der Text einige noch immer aufregende Einsätze historischer Anthropologie um 1980 vor, die gegenwärtigen fachhistorischen Neigungen zum Didaktischen, Marktgerechten und Neoprofessionellen zuwiderlaufen. Sie stehen für ein gleichermaßen intellektuelles wie existenzielles Abenteuer, das eine (...)
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  20. Zum Werden des ökologischen Phänomens Mensch: Basis für ein neues Menschenbild?Carsten Niemitz - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):50-63.
    In einer Zeit, in der die Polarisierung von Gesellschaften ebenso in den öffentlichen Diskurs eindringt wie die ganze Menschheit betreffende, existenzielle Unsicherheiten, gewinnen Aspekte der Identität sowohl Raum als auch Bedeutung. Im ersten Teil des Beitrags werden Aspekte der Geborgenheit durch Identität beleuchtet und die Instrumentarisierung im Sinne einer ‚Identitätsnutzung‘ diskutiert. Der zweite Abschnitt geht der Frage nach, ob der Mensch eine ökologische Identität per evolutionem sein Eigen nennen kann oder vielleicht sogar eine Identität der Nachhaltigkeit erworben hat. Mit der (...)
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  21. Die alte Hoffnung auf den neuen Menschen: Variationen zum Denken des Neuen aus alttestamentlich-frühjüdischen Debatten.Jürgen van Oorschot - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):216-226.
    Konzeptionen des Neuen und der Erneuerung begleiten die menschlichen Kulturen und Zeiten. Der Beitrag nimmt konkrete Lebens- und Textwelten der biblischen Überlieferung des Judentums und des Christentums in den Blick, wie sie in den Traditionen der Hebräischen Bibel/des Alten Testaments zu finden sind. Zum einen zeigt sich dabei eine pragmatische und auf die Förderung der Lebensverhältnisse von Gemeinschaft und Mensch orientierte Rede vom Neuen. Zum anderen gibt es ein Wissen um Neues und Vollkommenes als Wissen um einen Schöpfer, der Vollkommenes (...)
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  22.  2
    Homo periculosus sui: Dargestellt am Beispiel Natur.Helga Peskoller - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):166-176.
    Der Ausgang des Beitrags ist ein Ereignis, das sich in der Natur real zugetragen hat. Erzählt wird von einem Kletterer, der ohne ein Anzeichen abgestürzt ist und unter widrigen Bedingungen gerettet werden musste. In die Erzählung flechten sich Theorieelemente mit historischen Perspektiven ein und geben ein Beispiel davon ab, wie subjektiv Erlebtes objektiviert werden kann. Dabei geht es primär um eine Sprache, die nahe am Bild bleibt und dadurch den Kontakt zum Körper hält als ein Schlüssel, den Menschen neu zu (...)
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  23. Die ästhetischen Grundlagen der historischen Anthropologie.Jacques Poulain - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):252-260.
    Der experimentale heutige Mensch ist dazu verdammt, den Menschen neu zu denken. Er bewundert sich immer, dies zu können. Dafür muss er nur alle die Mittel benutzen und kombinieren, die er gebrauchen kann, um zu sehen, was dabei herauskommt. Und das merkwürdigste Ergebnis, über das er sich freuen kann, heißt immer, sich selbst dabei neu zu denken. Er kann sich nicht genug über sich selbst und seine ewige Neuheit freuen, wenn er sich selbst in eine totale Experimentierung der Welt und (...)
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  24. Die vier Körper des gedopten Athleten.Wolfgang Schild - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):135-156.
    Sporthandeln ist Körpertechnik, Einsatz und Inszenierung des sportlichen Körpers. Aber was ist unter diesem „Körper“ zu verstehen? Ist denn überhaupt der Singular – „der“ Körper – angemessen oder brauchen wir – wie wir am Beispiel der „zwei Körper des Königs“ gelernt haben – mehrere Körper bzw. mehrere unterschiedliche Sprechweisen über diesen Körper des Athleten, der noch dazu – um die Fragestellung zu komplizieren – als des Dopings überführter Teilnehmer an einem Wettbewerb des organisierten Sports angesetzt wird? In diesem Beitrag, der (...)
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  25.  1
    Sonus und Persona: Für eine Anthropologie des Inhumanen.Holger Schulze - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):241-251.
    Dieser Beitrag erkundet und beschreibt das anthropologische Konzept einer sensorisch und besonders klanglich bestimmten Persona. Hintergrund bilden hierbei die künstlerischwissenschaflichen Forschungsmethoden des Soundwalks nach Hildegard Westerkamp, des Sensobiographic Walking oder Sensory Memory Walks nach Helmi Järviluoma sowie Jean-Luc Nancys Körperbegriff und Mario Perniolas Entwurf einer sensorisch verankerten Ideologie unter dem Begriff der Sensologie. Am Ende des Beitrags steht der Vorschlag einer Anthropologie, die sich dezidiert anti-normalistisch und nicht-heteronormativ versteht: eine Anthropologie nicht des Posthumanen, das allzu oft reale Diversität, soziale und (...)
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  26.  2
    Was für ein Tier ist der Mensch?Ludger Schwarte - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):114-122.
    Mein Beitrag versucht, die für die Anthropologie grundlegende Frage nach der Tier/ Mensch-Unterscheidung anders zu wenden. Zu oft wurde der Begriff des Tieres fraglos vorausgesetzt, um das Rätsel des Menschseins im Abgleich dazu zu diskutieren. Was aber macht das Tiersein aus, wenn auch der Mensch zu den Tieren zählt? Wir verstehen, das ist meine These, die Tiere, ja die Natur besser, wenn wir uns selbst als Tiere, als Natur, begreifen und von dem, was uns aus Sicht der historischen Anthropologie auszeichnet, (...)
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  27.  2
    Emotionen: Zwischen Romantisierung und Technologisierung.Sabine Seichter - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):157-165.
    Macht man sich die anthropologischen Transformationen zu Beginn des 21. Jahrhunderts bewusst, dann sind es gewiss nicht zuletzt die Neuformulierungen des Menschen im Zuge des Digitalen. Mehr noch: Das Digitale wird in den folgenden Überlegungen nicht nur ein neuer Appendix des Menschlichen sein, sondern als Einwohner der sog. ‚Digitalgesellschaft‘ erscheint der Mensch selbst als ‚homo digitalis‘. Aus einer kulturwissenschaftlich getränkten pädagogischen Perspektive stelle ich mir die Frage nach den Ver-Änderungen bzw. Um-Formungen menschlicher Beziehungen im Zuge des rasant fortschreitenden digitalen Wandels. (...)
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  28.  2
    Redefining Humanity in the Era of AI – Technical Civilization.Shoko Suzuki - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):83-93.
    The human environment is currently undergoing massive change amid the rapid adoption of information and communications technology. ICT can be characterized as offering an opportunity to consider the nature of humanity, create new values, and foster new cultures. As humans, the question that technical innovation relating to Artificial Intelligence and Robots thrusts before us is, “What is a human?” What exactly are the things that AI will never be able to do, no matter how close it gets to human capabilities? (...)
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  29. Die Sprache neu denken?Jürgen Trabant - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):177-186.
    Sprachen sind heute vielfach politischem Druck zur Erneuerung ausgesetzt. Unwillkommenes Altes soll aus ihnen verschwinden. Diese Erneuerungswut verdankt sich einer Sicht auf die Sprachen, die vor Jahrhunderten neu war: nämlich der großen neuzeitlichen Entdeckung, dass Wörter nicht nur – wie Aristoteles dachte – verschiedene Laute sind, sondern dass sie – ungenaues und partikulares – „Denken“ enthalten. Die philosophische Kritik dieser Entdeckung übertreibt die Abhängigkeit des Denkens von der Semantik der Sprachen und verfehlt damit die positive – und immer noch neue (...)
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  30. Was ist Theateranthropologie?: Das Theater als eine Bühne des (neuen) Menschen.Matthias Warstat - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):189-201.
    Wichtige Reformperioden des europäischen Theaters im 20. Jahrhundert waren mit der Frage verbunden, wie neue Konzeptionen des Menschen und des menschlichen Zusammenlebens auf der Bühne zur Darstellung kommen können. Das Theater schien prädestiniert zu einer solchen Reflexion über Möglichkeiten des Menschlichen, weil es zugleich weithin als eine anthropozentrische Kunstform galt. Noch in Zusammenhang der Neoavantgarde seit den 1960er Jahren wurde in einflussreichen Manifesten die Auffassung vertreten, mehr als den einzelnen, vor Publikum exponierten Menschen im Raum brauche es nicht, um eindrucksvolles (...)
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  31.  2
    Den Menschen neu denken im Anthropozän: Bestandsaufnahme und Perspektiven.Christoph Wulf - 2020 - Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 29 (1):13-35.
    Davon ausgehend, dass Natur und Kultur das gemeinsame Erbe des Menschen bilden, wird dargestellt, was wir unter dem Anthropozän verstehen. Es werden die ungewollten Wirkungen der Industrialisierung und Modernisierung untersucht. Dazu gehören der Klimawandel, die Zerstörung der Biodiversität, die gestörten biogeochemischen Kreisläufe, die Versauerung der Ozeane und die Verschmutzung des Planeten mit der Gefahr der Zerstörung der Lebensgrundlagen der Menschen, Tiere und Pflanzen. Welche Rolle spielen in diesem Prozess die Maschinen? Ohne ihre Erfindung wäre es nicht zu diesem Prozess mit (...)
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