Tijdschrift Voor Filosofie 24 (2):215 - 241 (1962)

Abstract
In Metaph. Γ, 1 stellt Aristoteles fest, dasz es eine philosophische Wissenschaft gibt, deren Gegenstand τὸ ὂν ᾗ ὄν ist. Ohne dasz wir direkt auf die Frage eingehen, wie sich diese Wissenschaft zu der „theologischen Wissenschaft" oder der „ersten Philosophie" verhält, untersuchen wir in diesem Aufsatz, was die Bedeutung ist von der Formel τὸ ὂν ᾗ ὄν. Wir legen die Auffassungen von Muskens und Owens dar. An erster Stelle aber untersuchen wir die Interpretation des Merlan, nach dem unsere Formulierung die höchste, unbewegliche, nicht-materielle Sphäre des Seins bedeutet. Mit A. Mansion sind wir der Meinung, dasz der betreffende Ausdruck des Aristoteles eine solche Interpretation nicht zuläszt. Den eigenartigen Charakter der Reduplikation betrachtend, die in dem Ausdruck „das Seiende als seiendes" gegeben ist, kommen wir zu der Schluszfolgerung, dasz diese die Identität des Seienden mit sichselbst insofern diese hinsichtlich der Betrachtung gilt, zum Ausdruck bringt. Deshalb wenden wir uns wieder dem Texte des Aristoteles zu, und sehen nach, ob er derartiges auch ausgesprochen hat. In der Wissenschaftslehre -und zwar in der Lehre über das ϰαϑ´ αὑτό ὑπάϱχειν und über das ϰαϑόλου - ist diese Auffassung tatsächlich enthalten. Das Seiende als seiendes studieren bedeutet nach Aristoteles : das Seiende studieren insofern es mit sichselbst identisch ist. Die Auffassung des Aristoteles über die Identität und über dasjenige, das mit sichselbst identisch ist, ergibt sich als grundverschieden von der Auffassung, die Piaton in den „klassischen" Dialogen ausspricht. Von diesem Unterschied aus wird die Differenz zwischen der platonischen und der aristotelischen Ontologie angedeutet
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