Metaphysik: von einem unabweislichen Bedürfnis der menschlichen Vernunft: Rémi Brague zu Ehren

Wiesbaden, Germany: Springer VS (2020)
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Abstract

Ein Leben lang leidet der Mensch an der nie zu überwindenden Endlichkeit seiner Vernunft, die ihn heftig mit Fragen bedrängt, zu deren Beantwortung sie selbst gar nicht in der Lage ist. Im Blick auf den Versuch, dieses Paradoxon aufzulösen, dass nämlich einerseits das metaphysische Bedürfnis der Vernunft zwar von dieser nicht aus eigener Kraft zufriedengestellt werden kann, andererseits aber diese Einsicht keineswegs ihr bohrendes Fragen zum Schweigen bringt, wird die Verführung nachvollziehbar, das Kind mit dem Bade auszuschütten und der Vernunft rundweg und grundsätzlich eine tragfähige lebens- und handlungsleitende Kraft abzusprechen. Grosse Teile der Postmoderne sind von diesem tiefen Misstrauen, das den Abschied von aller Vernunft zu rechtfertigen scheint, geprägt. Die Alternative zu ihrer Verabschiedung im Aufweis der Möglichkeit - ja Notwendigkeit - von Metaphysik auch und gerade angesichts einer stets in ihrer Endlichkeit gefangenen Vernunft wird in diesem Buch gezeichnet."--Page 4 of cover.

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Sein als Gut.Rémi Brague - 2020 - In Christoph Böhr & Rémi Brague (eds.), Metaphysik: von einem unabweislichen Bedürfnis der menschlichen Vernunft: Rémi Brague zu Ehren. Wiesbaden, Germany: Springer VS.

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