Authors
Uwe Czaniera
Universität Bayreuth
Abstract
Der Artikel thematisiert am Beispiel der Theorie Julian Nida–Rümelins einen aktuellen Versuch, die Objektivität moralischer Urteile zu begründen. Nach dem Scheitern von Naturalismus und Intuitionismus geht es darum, den in Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie zunehmend populären Kohärentismus auch in der Ethik einzusetzen. Die diskutierte Theorie zeichnet sich v. a. dadurch aus, daß sie die Existenz revisionsresistenter Moralurteile als Schwerkraftzentren des moralischen Überzeugungsnetzes annimmt. Allerdings weist die Theorie gravierende Defizite auf: Sie scheint einen moralischen Relativismus nach sich zu ziehen, hat Explikationslücken hinsichtlich der Bedeutung, der Normativität, der Reichweite und der Objektivität moralischer Urteile und stellt letztlich kein wirkliches Begründungsverfahren für moralische Urteile bereit. Unabhängig von der Frage des Kohärentismus wird daher dafür votiert, die Theorie zugunsten einer leistungsfähigeren, wenngleich subjektivistischen Alternative zu verwerfen
Keywords No keywords specified (fix it)
Categories (categorize this paper)
Options
Edit this record
Mark as duplicate
Export citation
Find it on Scholar
Request removal from index
Translate to english
Revision history

Download options

PhilArchive copy


Upload a copy of this paper     Check publisher's policy     Papers currently archived: 58,518
External links

Setup an account with your affiliations in order to access resources via your University's proxy server
Configure custom proxy (use this if your affiliation does not provide a proxy)
Through your library

References found in this work BETA

No references found.

Add more references

Citations of this work BETA

No citations found.

Add more citations

Similar books and articles

Analytics

Added to PP index
2011-05-29

Total views
15 ( #654,595 of 2,421,456 )

Recent downloads (6 months)
1 ( #544,098 of 2,421,456 )

How can I increase my downloads?

Downloads

My notes