Ieder begrip put zijn totale inhoud uit aanschouwing

Tijdschrift Voor Filosofie 15 (1):3-17 (1953)

Abstract
Jeder Begriff schöpft seinen totalen Inhalt aus der Anschauung. Diese These wird in diesem Aufsatz nicht positiv bewiesen sondern nur die Argumente ihrer Gegner aus verschiedenem Lager werden bestritten. Dass bei der Bildung mehrerer Begriffe die Anschauung eine Rolle spielt wird keine Theorie leugnen. Viele werden aber daran festhalten, dass dabei unanschauliche logische Kategorien mitwirken, und dass es auch Begriffe giebt, die einen total unanschaulichen Inhalt haben. Dies nun wird bestritten. Die gegnerischen Theorien werden der Reihe nach besprochen : zuerst die Theorie, die die Bestimmtheit des Begriffs aus seiner impliziten Definition ableitet, dann die verwandte neukantianische Theorie, die sie in einem Prozess des Denkens entstehen lässt. Die logisch-formelen Begriffe liegen diesem Prozess zugrunde und werden aus den Formen des Urteils und der Urteilsarten abgeleitet, wobei das Gebiet des Urteils als ein ursprüngliches aufgefasst wird, hinter welchem nicht weiter zurückzufragen ist. Wohl herrscht Streit darüber, ob es ursprünglich ein immanentes Gebiet im menschlichen Individuum ist, das seinen intersubjektiven Weg noch finden muss, oder ob es ursprünglich ein Gebiet der menschlichen Gemeinschaft, des objektiven Geistes oder des Subjeks-überhaupt ist, weiter ob es in einer illuminatio in uns entsteht, oder einer solchen illuminatio nicht bedarf. Nach Besprechung dieser Theorien wird dargetan, dass weder Unmittelbarkeit unanschaulichen Wissens noch Einflössung davon noch Teilnahme an einem gemeinschaftlichen Gebiet für die Lösung unseres Problems etwas leisten können. Dabei wird scharf unterschieden zwischen dem kausalen Entstehen eines Begriffs in uns und dem gnoseologischen Entstehen seines Sinnes für uns. Bedingungen des ersteren sind nicht wesensgemäss solche des letzteren, und Erkenntnis des ersteren ist erst erreichbar, wenn letzteres geklärt ist
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