Authors
Thomas Leinkauf
University of Münster
Abstract
Der Beitrag will etwas Licht auf einen kurzen Moment der langanhaltenden Diskussion um die Begriffe ‘Möglichkeit’, ‘Mögliches’, ‘Mächtigkeit’ bzw. ‘Vermögen’ werfen und zwar auf die Positionen des Nicolaus Cusanus hierzu und den Hintergrund, den die Entwicklung und Entfaltung dieser Positionen bis hin zum Begriff des «possest» und dann des «posse ipsum» auch im Denken des Bonaventura gehabt haben könnte. Um dies plausibel zu machen, werden Passagen aus der Schrift De mysterio trinitatis sowie aus dem Sentenzenkommentar diskutiert und mit Texten des Cusaners konfrontiert, insbesondere aus der Abhandlung De possest. Dabei zeigt sich, daß Cusanus von Bonaventuras Gedanke, daß es im Sein Gottes einen «fons ipsius posse» gebe, zur Konzeption seines spezifischen Gedankens eines absoluten Könnens angeregt worden sein könnte, allerdings zeigt es sich ebenso, daß Cusanus noch konsequenter als Bonaventura Sein und Können in Gott ineins setzt. Bonaventura denkt das Möglichsein als Bestimmung des Seins, Cusanus als das Sein selbst, so daß das esse ipsum zum posse ipsum wird.
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DOI 10.2143/RTPM.72.1.583228
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