Authors
Adrian M. S. Piper
Harvard University (PhD)
Abstract
Seit kurzem wird des öfteren in Deutschland die Ansicht geäußert, Deutschland solle nun seine fremdenfeindliche Vergangenheit im Zweiten Weltkrieg endlich hinter sich lassen und von nun ab als >>normalisiertes<< Land der Zukunft gegenübertreten. Diese Meinung entsteht aus der Voraussetzung, daß Deutschland durch seine Geschichte von Xenophobie und Genozid im Zweiten Weltkrieg als abnormal, als ungewöhnlich gekennzeichnet ist. Aber das ist nicht wahr. Deutschlands blutige Geschichte ist mit derjenigen der Vereinigten Staaten, Großbritanniens, der Niederlande, Rußlands, Chinas, Japans, der Türkei, Vietnams, Kambodschas, Somalias, Ruandas, des Irak, des Kosovo, Bosniens, und anderer Länder vergleichbar. Zu vergleichen bedeutet weder zu relativieren, noch zu entschuldigen, sondern bloß anzuerkennen, daß die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die in verschiedenen Ländern stattfinden, einige gemeinsame Eigenschaften haben.
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