Studia Leibnitiana 9 (1):101 - 110 (1977)

Abstract
Der Autor beginnt mit einer Erörterung der Leibnizschen These, man müsse substantielle Formen annehmen, wenn man die inertia erklären wolle, und fragt dann, in welcher Weise man den Begriff der substantiellen Form zu dem in Beziehung zu setzen habe, was Leibniz über materielle Substanzen sagt. Der zentrale Begriff ist hier der Begriff der Repräsentation von einem bestimmten Gesichtspunkt oder einer bestimmten Lage aus, welche die Substanz von ihrer materia prima gewinnt. Bei der Erörterung der Frage, wie Leibniz' Substanzbegriff mit den anderen Teilen seiner Philosophie zusammenstimmt, merkt der Verfasser an, Leibniz sei versucht zu sagen, materielle Dinge seien nur Phänomene. Aber diese Auffassung würde die konkreten Teile der Leibnizschen Philosophie zerstören. Davon abgesehen macht Leibniz es aufgrund seines Bestehens auf dem vollständigen In-sich-selbst-Enthaltensein (self-containedness) der Substanz schwer, die Einheit einer zusammengesetzten Substanz zu erklären. Anschließend behandelt der Autor einige Auffassungen, die er für Mißverständnisse Leibnizens hält. Wenn man behauptet, Raum und Zeit seien Ordnungen, so besagt das nicht, daß Monaden keine raum-zeitlichen Beziehungen zukommen. In gleicher Weise folgt aus der Behauptung, materielle Dinge seien phaenomena bene fundata, nicht, daß sie nur Repräsentationen im Geiste seien. Zum Schluß legt der Verfasser dar, daß Leibniz' scheinbar paradoxe Behauptung, Substanzen handelten nicht aufeinander, mit den'Lehren der modernen Wissenschaft übereinstimmt
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