6 found
Order:
Disambiguations
Christian Fernandes [5]Christiane Costa de Matos Fernandes [1]
  1. Liegt die Menschenwurde im Verzweifelnkonnen? Zu Soren Kierkegaards Die Krankheit zum Tode.Christian Fernandes - 2009 - Perspektiven der Philosophie 35 (1):339-371.
    In den Philosophischen Brocken kritisiert Kierkegaard die sokratische Präexistenzlehre wegen ihrer nihilistischen Konsequenzen für die Zeitlichkeit: Das geschichtliche Dasein des Menschen wäre überflüssig, wenn er a priori bereits vollendet wäre. Weil Kierkegaard in seiner christlichen Argumentation dennoch nicht umhin kann, selbst ein Analogon zum vorgeburtlichen Sein der Seele bei Platon vorauszusetzen, wendet er in der religiösen Schrift Die Krankheit zum Tode einen sophistischen Trick an, mit dessen Hilfe er die Präexistenzimplikation aus dem Bewusstsein des Lesers verdrängen will.
    No categories
    Translate
     
     
    Export citation  
     
    Bookmark  
  2. ,,Mittelpunkt und Eigner dieser Welt“. Zu Max Stirners Theorie des Menschen.Christian Fernandes - 2013 - Perspektiven der Philosophie 39 (1):191-215.
    Ausgehend von Max Stirners Kritik an Sokrates' moralischer Entscheidung, aus dem Kerker nicht zu entfliehen, zeichne ich seine Theorie des Menschen nach. Dazu wird zunächst – in Anlehnung an Bernd A. Laska – Stirners Analyse des Zustandekommens der kritisierten Moral genauer betrachtet, um dann, vor allem anhand des Aufsatzes _Das unwahre Prinzip unserer Erziehung_, die Voraussetzung dieser Kritik herauszuarbeiten. Als Resultat ergibt sich, dass Stirners These, der Einzelne sei nicht nur Teil des Ganzen, sondern das Ganze selbst, wohl von Hegel (...)
    No categories
    Translate
     
     
    Export citation  
     
    Bookmark  
  3. Os traços iniciais da fenomenologia hermenêutica de M. Heidegger na preleção A ideia da filosofia e o problema da concepção de mundo.Christiane Costa de Matos Fernandes - 2019 - Griot : Revista de Filosofia 19 (3):56-73.
    O Trabalho pretende expor os traços iniciais da fenomenologia hermenêutica de Heidegger a partir da crítica realizada pelo autor ao método crítico-teleológico do neokantismo de Baden na preleção de 1919 A ideia da filosofia e o problema da concepção de mundo.
    No categories
    Direct download (2 more)  
    Translate
     
     
    Export citation  
     
    Bookmark  
  4. Selbstbestimmung ohne Zeit?

    Zur Kierkegaard-Interpretation Hans Rochols.
    Christian Fernandes - 2012 - Perspektiven der Philosophie 38 (1):237-255.
    Kierkegaards Denken kreist um folgendes Problem: Einerseits soll Zeit positiv als ermöglichende und notwendige Bedingung der Selbstbestimmung des Menschen konzipiert werden, andererseits soll am christlichen Dogma von der Sündhaftigkeit von Geburt an und an der Interpretation der mit dem zeitlichen Dasein einhergehenden Negativitätsbetroffenheit des Menschen als Straffolge seiner freien Sündentat festgehalten werden. Letzteres setzt logischerweise die vorgeburtliche Selbstbestimmung als böse und damit die Vollendbarkeit des Menschen auch ohne Zeit voraus. Rochol verdeckt dieses paradoxale Grundgeschehen in Kierkegaards Philosophie durch seine schopenhauerkantianische (...)
    Translate
     
     
    Export citation  
     
    Bookmark  
  5. Vergeltung als Metapher fur Irrtum und Wahrheit im Buch Ijob.Christian Fernandes - 2008 - Perspektiven der Philosophie 34 (1):69-96.
    In einer philosophischen Inhaltsangabe und Interpretation versuche ich, die Doppeldeutigkeit der Vergeltungsmetapher im Ijob-Buch herauszuarbeiten. Entgegen den geläufigen theologischen oder pessimistischen Deutungsvarianten ist dabei streng zwischen einer vorreflexiv-moralischen und metaphysischen Sinnebene zu unterscheiden. Während Ijobs Freunde über das Referat einer noch nicht vernünftig angeeigneten Tradition nicht hinauskommen, entwickelt sich der ,,Angefeindete" zweifelnd und philosophisch suchend zu einem geistigen Individuum, indem er die Einschränkungen eines endlichen Daseins letztlich als ermöglichende Bedingungen seiner Freiheit erkennt, sich aus dem Seinsgrund der Gerechtigkeit Gottes selbst (...)
    No categories
    Translate
     
     
    Export citation  
     
    Bookmark  
  6. Willensfreiheit und Determinismus. Zum anthropologischen Ansatz Ernst Tugendhats.Christian Fernandes - 2007 - Perspektiven der Philosophie 33 (1):51-80.
    Tugendhats Versuch, die Möglichkeit einer freien Handlung des Menschen in einer als deterministisch angenommenen Natur aufzuzeigen, war von Anbeginn zum Scheitern verurteilt. Denn ein kausaler Naturmechanismus lässt per definitionem zu jedem Zeitpunkt nur ein einziges reales Ereignis zu, dessen Ursache Natur und nicht der freie Mensch ist. Unter dieser Voraussetzung kann die gefühlte und im Moralurteil vorausgesetzte Wahlfreiheit des Menschen, hier und jetzt A und nicht-A tun zu können, nur noch als, wenn auch unvermeidlicher, moralischer Schein, der trügt, in den (...)
    No categories
    Translate
     
     
    Export citation  
     
    Bookmark